MyTrip – blog and guide on alliknow.net
Tagebuch » Sololá

Sololá/Guatemala

http://alliknow.net/sololaRoute des Weblogs verfolgen

Kommentar schreiben










Kommentare

Hab dieses Tagebuch hier mit Konzis Erlaubnis hineinkopiert. Vielen Dank!

Kevin (Nov 28, 2004 - 11:31 PM)


Ankunft in Frankfurt

Sonntag, 05.09.2004

Nach 9 Stunden Flug, einer langen Nacht in Atlanta und einigen Stunden am Flughafen bin ich nun etwas müde, mit schweren Beinen, dicken Fuessen und Augen in Frankfurt angekommen. Ina hat mich mit Laecheln empfangen, mir ein Fruehstueck mit Broetchen und Leberkaese und viel Marmelade serviert. Was fuer eine Umstellung fuer meinen Magen, was fuer eine andere Welt, in der ich da gelandet bin, an die andere erinnern fast nur noch die Flohstiche, die sich wie ein Muster ueber meinen Koerper ziehen.
Schoen angekommen zu sein und die andere Welt mit seinen Menschen, Gefuehlen in mir zu tragen.


Konzi    (Jan 25, 2005 - 7:23 PM / vor 3 Jahr(en) 3 Monat(en) 6 Tag(en) geschrieben)

Atlanta Hotel

Samstag, 04.09.2004

Noch ein paar Stunden und die Rueckkehr ist perfekt. Der Hurrikan wird hoffentlich den Luftraum verschonen. Gut gefruehstueckt und ausgeruht und vorallem geduscht, werde ich mich gleich auf den Weg machen heimischen Gefilden naeher zu kommen.
Fuer all die anderen Gedanken und Gefuehle werde ich dann in Deutschland mit viel Zeit und Ruhe Platz machen.


Konzi    (Jan 15, 2005 - 4:35 PM / vor 3 Jahr(en) 4 Monat(en) 16 Tag(en) geschrieben)

Abschiede

Donnerstag, 02.09.2004

Geradenoch in Solola. Die anderen aus der Gruppe haben mich noch begleitet und Mama mit Baby und Antonio, der Groesste der Kleinen.
Gerade habe ich mich verabschiedet. Anstelle von Adios haette ich gerne Hasta luego gesagt.
Mir fehlen noch die Worte.
Ich freue mich auf zu Hause.
Bis zur Ankunft.


Konzi    (Jan 14, 2005 - 8:39 PM / vor 3 Jahr(en) 4 Monat(en) 17 Tag(en) geschrieben)

Allein im Dorf und so gut umsorgt

Samstag, 21.08.2004

Samstag Mittag 12:04 hier. Nach dem Ausschlafen habe ich mich mit dem Pick-Up auf den Weg nach Solola gemacht, um ein wenig einzukaufen. Das Feilschen auf dem Markt und das Einkaufen zwischen all den bunten Farben ist etwas ganz besonderes und fordert staendig volle Konzentration. Das Handeln ist keine meiner Begabungen, aber ich gebe mir Muehe und ab und zu habe ich auch Glueck, auch wenn ich dann mit mehr Ananas davongehe, als ich eigentlich wollte.
2 Wochen im Projekt sind schon vorbei und im Gegensatz zu der Zeit des Reisens scheint die Zeit jetzt zu fliegen. Alltag kann das Zeitempfinden so aendern. Wir sind jetzt 6 Mann (davon 4 Frauen und 2 Maenner) im Projekt. Morgens 8:30 Uhr gehen wir auf den Bau und machen alle moeglichen Hilfsarbeiten, die ich mir leichter vorgestellt habe, z. B. Sand schaufeln, Schubkarren fahren (was mein Grausen ist, da ich nicht lenken kann und halb mit der Karre umfalle), Fugen fuellen, Steine von A nach B und dann nach C schleppen, Zement mischen... Aber jeden Morgen werden wir mit dem Blick auf die wachsenden Mauern entschaedigt und das laesst jeden Muskelkater vergessen.
Da Wochenende ist, haben sich die anderen auf den Weg gemacht, einen Vulkan zu besteigen. Ich wollte mich ein wenig ausruhen und bin so allein im Dorf geblieben. Leider nur halballein, denn die Floehe, die uns seit einiger Zeit heimsuchen sind geblieben und nutzen mich nun als einzige Nahrungsquelle. Die Beine sind gepunktet.
Mit der Ruhe werde ich wohl warten muessen, denn die Kinder freuen sich ueber meine Anwesenheit, sind gestern mit mir einen steilen Berg hinuntergerannt (Antonio 10, Carlos 7 und Juel Elias = Canche unser Wildfang 4), ich bin mehr auf allen vieren gerutscht, zum Spass der Kinder. Die Natur ist einfach herrlich und all das was ich nicht beschreiben kann, malt sich als Bild in mein Koepfchen. Danach haben wir noch ein paar Erbsen gepult und als ich dann endlich 20:00 Uhr totmuede von dem Klettern und Flugzeug spielen in meinen Schlafsack gekrochen war, klopfte es an unserer Tuer und der Papa und die Mama mit umgebundenem Baby unserer Familie standen draussen mit einem schuechternen Laecheln und baten mich mit ihnen zu essen, damit ich nicht so alleine in meinem Zimmer sitzen muss. Ich war sehr geruehrt und sass inmitten der kleinen Kueche, mit traenenden Augen, wegen des Rauchs der Feuerstelle und durfte Tamilos (Maisbrei in Maisblaettern gekocht)und eine Gemuesesuppe essen. Dazu gab es Atol ein Maisgetraenk aus Maismehl und Wasser. Waehrend des Essens musste ich viele Fragen beantworten, was mir ziemlich schwer viel, weil manche Fragen sehr ueberraschend waren und ich die Antworten nicht so unverschaemt ehrlich in diese andere Welt werfen wollte. Und ploetzlich fange ich an die selben Fragen zu stellen und zu erkennen, dass nichts selbstverstaendlich ist. Die Sensibilitaet fuer diese andere Welt fehlt mir noch und oft sitzen wir mit fragenden und staunenden Augen vor einer anderen Lebens- und Denkweise. Dankbar fuer diesen Moment und die offenen Raeume, die wir vorsichtig betreten duerfen.
Die Kinder warten auf mich und wollen spielen, also werde ich diesen Eintrag beenden und mich auf den Weg nach Hause machen und mich ueberraschen lassen von 4 Paaren kleiner Kinderhaende, die mit Haenden und Fuessen versuchen sich zu verstaendigen und mir Cakchiqel beibringen.


Verknüpfte Einträge im Reiseführer: Sololá


Konzi    (Jan 10, 2005 - 6:44 PM / vor 3 Jahr(en) 4 Monat(en) 21 Tag(en) geschrieben)

Los Yaxon Nevoya - der Eintritt in eine andere Welt

Sonntag, 15.08.2004

Heute ist Sonntag, wir nutzen den Tag, um unsere Waesche zu waschen und unseren Liebsten Zeilen zu schreiben, um uns nicht ganz so entfernt zu fuehlen. Die erste Woche harter Arbeit ist geschafft. Jeder von uns hat ein anderes Leiden, aber im Grossen und Ganzen sind wir ganz stolz, dass wir mit viel Kraft und Motivation die ersten Steine der Mauer mit gelegt haben. Es ist ein tolles Gefuehl Tag fuer Tag etwas wachsen zu sehen und zu wissen, was da waechst und dann in die Kindergesichter zu schauen, die uns schuechtern beobachten.
Nach den vielen Wochen des Reisens bin ich sehr froh jetzt nocheinmal eine ganz andere Seite des Landes kennen lernen zu duerfen und der Realitaet damit ein wenig naeher kommen zu duerfen. Auszudruecken, was ich gerade empfinde, kann ich noch nicht so richtig, weil ich aufgehoert habe zu denken und einfach nur geniesse und den Tag lebe. Die Landschaft, die uns umgibt, ist einfach herrlich. Jeden Frueh lacht uns die Sonne entgegen, ein blauer Himmel saeumt die Berge und Vulkane um uns herum. Das Maisfeld, das hoeher ist als wir umrandet uns und wir sind in der Mitte irgendwo und leben den Moment. Die Menschen sind preciosa, einfach nur total liebenswert und interessiert und froh, dass wir da sind. Wir sind auch froh da sein zu duerfen und geniessen diese andere Welt, die unserer so weit entfernt scheint. Viele Dinge, die wir von Deutschland erzaehlen, werden mit grossen unfassbaren Augen bestaunt oder kaum verstanden, weil es so fremd wirkt.
Die Kinderlachen kann ich nicht in Worte fassen, haben sie spenden soviele Laecheln von uns und eine Dankbarkeit die nur mit einer Gaensehaut zu beschreiben ist.
Mit diesem Gefuehl schliesse ich die Augen und sende euch eine dicke Umarmung und ein Laecheln und einem Dankeschoen fuer all eure lieben Worte, die mich euch naeher fuehlen lassen.
Mit einer Gaensehaut am Lago Atitlan.


Konzi    (Jan 4, 2005 - 11:00 AM / vor 3 Jahr(en) 4 Monat(en) 27 Tag(en) geschrieben)

Aufregende Pick-Up Fahrten und dem Himmel so nah

Sonntag, 08.08.2004

Zurueck in Xela habe ich mich mit Conny und Kathrin getroffen, meine Busbekanntschaft aus Ecuador auch. Waren seitdem jeden Abend auf dem Parque Central haben geredet und freuen uns so sehr auf das Projekt und die Ruhe, die uns dort hoffentlich erwarten wird.
Heute waren wir in heissen Schwefelquellen. Die Fahrten hin und zurueck waren allerdings aufregender als das Baden. Auf der Ladeflaeche eines Pick-ups sind wir den Berg hinauf gefahren und haben uns in den Wolken wiedergefunden, die uns auf einmal umgaben und alles in einen leichten Nebel huellten. Eine Kulisse, die ich nicht beschreiben kann. Das Wasser war wunderbar warm und nur die verschrumpelten Finger und Zehen haben uns gezwungen wieder in die kalte Luft zu klettern. Unseren letzten Abend in Xela werden wir wohl mit einem Cuba libre, einer Fiesta auf dem Parque Central, Gespraechen und Vorfreude verbringen.
Ich werde jetzt duschen, wenn das Wasser wieder da ist und mich auf morgen freuen, wenn wir nach Solola fahren und ich wieder am Lago Atitlan bin. Ich hab die Sicht schon ein wenig vermisst, aber das merkt man meistens immer erst, wenn man nicht mehr da ist.
Vieles bekommt eine neue Farbe, wenn man die Brille wechselt, durch die man die Welt sieht.


Konzi    (Jan 3, 2005 - 7:15 PM / vor 3 Jahr(en) 4 Monat(en) 28 Tag(en) geschrieben)

Hin und Her und wieder in Xela

Donnerstag, 05.08.2004

Nach ein paar interessanten Gespraechen, viel zu viel Sonne auf dem Kopf, ein leeres Bett neben mir und Gedanken und Gefuehlen und vielen Stunden Schlaf. Habe ich dann einfach die Entscheidung getroffen, zurueck nach Xela zu fahren, um die Maedels vom Projekt zu treffen. Da bin ich nun, nach meiner ersten Fahrt alleine mit den vielen Bussen bin ich gut hier angekommen und habe durch die Gespraeche mit meinen Busnachbarn kaum die Zeit gemerkt.
Auf der verzweifelten Suche nach einem Hostel in meinem Reisefuehrer habe ich eine nette Familie kennen gelernt, die Sprachschueler aufnimmt. Auch wen ich nicht als dieser durchgehe, habe ich trotzdem ein Zimmer bekommen und ein Mittagessen.
Gerade bin ich noch ein wenig planlos durch die Stadt gelaufen auf der Suche nach unserem Internetcafe und unserem damaligen Hostel. Den Plan hatte sonst Lars immer. Aber ich kann mich ja durchfragen und merkwuerdigerweise ist doch ein wenig Orientierung zurueckgeblieben.
Am Wochenende werden wir uns dann sicher auf den Weg nach Solola machen.
Bis dahin alles Liebe


Konzi    (Jan 2, 2005 - 6:43 PM / vor 3 Jahr(en) 4 Monat(en) 29 Tag(en) geschrieben)

Reise von San Pedro über Guatemala Stadt nach Frankfurt

Samstag, 31.07.2004

Nachdem ich mich von Konstanze verabschiedet habe, kam mein Bus eine halbe Stunde zu spät und meine Reise ging erstmal nur bis Antigua. Der nächste Bus zeigte mir noch einmal Antigua und nach ca 500m erreichte ich meinen gesuchten Bus, der mich nach Guatemala Stadt bringen sollte.
Gegen 20Uhr war ich endlich am Tikal Futura, wo ich einsam eine Telefonzelle gesucht habe um von Lars zu erfahren, daß Marleny ihr Bruder in der Nähe wäre und mich abholen wird.
Nochmals 10min Wartezeit und er hat mich aufgelesen und alles hat doch noch gut geklappt.

05:00 Aufstehen
08:35 Flug nach Atlanta (Konztanses am 03.09.04 DL 280)
14:40 Atlanta
07:45 Frankfurt/Main

Alles gut verlaufen, nicht mal ein Gepäckstück hat gefehlt und auch nix vergessen!
Liebe Grüße an Konstanze und an alle die mich in gedanken begleitet haben

Auf baldiges Wiedersehen
Lars


Konzi    (Dec 22, 2004 - 11:32 PM / vor 3 Jahr(en) 4 Monat(en) 10 Tag(en) geschrieben)

Der erste Tag allein

Freitag, 30.07.2004

10:00 morgens. Nach einem Panquece con banano y miel (Eierkuchen mit Bananen und Honig) und einem schwarzen Tee habe ich den ersten Tag, den ich heute allein verbringen werde, begonnen, und teile ihn gleich mit euch, damit er mir nicht ganz so einsam vorkommt. Die Sonne scheint und hat mich durch die Zimmertuer leicht geweckt. Der Blick auf den Vulkan aendert sich staendig und jedesmal erscheint ein neues Bild.
Gestern haben Lars und ich noch die Ruhe vor dem Sturm genossen, uns auf den Steg gesetzt, die Augen geschlossen und den Wind genossen, Mittaggegessen und uns dann langsam auf den Weg nach Panajachel gemacht von wo aus Lars sein Shuttle nach Guatemala Stadt ging. Ich bin dann im kompletten Nebel und Wellengang klitschnass ueber den See zurueck nach San Pedro gefahren und auch gluecklich und mit nassem Po angekommen.
Fuer den heutigen Tag habe ich mich mit einigen Buechern eingedeckt, die Haut eingecremt und werde mich wohl dann wieder auf den Steg setzen, die Gedanken schweifen lassen, mich zuruecklehnen, ein Buch in der Hand und den Moment geniessen und mich einfach treiben lassen. Was die naechste Woche bringen wird, weiss ich noch nicht, ich lass mich einfach ueberraschen.
Das Leben passiert, mal sehen, was es mit mir vorhat.
Einen lieben Gruss an die Heimat und vielen Dank fuer die vielen Gedanken, Wuensche und Worte, die ihr mit uns waehrend der Reise teilt.


Konzi    (Dec 16, 2004 - 4:15 PM / vor 3 Jahr(en) 5 Monat(en) 16 Tag(en) geschrieben)

San Pedro - der Indianerkopf und andere Dinge

Donnerstag, 29.07.2004

1/2 Stunden Bootfahrt ueber den Atitlan See mit der wunderschoensten Kulisse, die man sich vorstellen kann und doch kann man sie sich nicht so richtig vorstellen. Alles scheint wie eine Leinwand, die Vulkane, die den See saeumen, die Wolken, die die Berge hinunterklettern und das Gruen, das aussieht wie eine grosse ausgebreitete Patchworkdecke. Das Wasser ist blau und gruen, die Farbe haengt von der Sichtweise ab. Die Haende ueber die Bruestung gehangen, damit sie ein wenig von der Realitaet des Wassers spueren.
Larsi, Lars und ich erreichen das Ufer mit schweren Rucksaecken in einem uebervollen Dorf.
Streifen durch Maisfelder den Berg hinunter zum See, zurueckgelehnt lassen wir die Faszination wirken mit vielen Schweigeminuten, geschlossen und offenen Augen, Gespraechen und dem Wunsch, diesen Augenblick mit euch teilen zu koennen, eure Anwesenheit zu spueren. Die Schmetterlinge in der Luft verzaubern den Rest.


Verknüpfte Einträge im Reiseführer: Lago de Atitlán


Konzi    (Dec 13, 2004 - 6:49 PM / vor 3 Jahr(en) 5 Monat(en) 19 Tag(en) geschrieben)

Panajachel

Dienstag, 27.07.2004

Nach 5 Tagen in Antigua hat uns wieder das Reisefieber gepackt und so sind wir heute mit der Camioneta von Antigua nach Chimaltenango, eine Stunde stehend und festklammernd, von dort zum naechsten Bus Richtung Los Encuentros gerannt, mit ihm bis Solola gefahren und ein drittes Mal umgestiegen. Nach 2 und einhalb Stunden sind wir dann im sonnenueberfluteten Pana angekommen.
Morgen kommt der andere Lars und wir fahren ueber den See nach San Pedro, ausspannen nach dieser Fahrt und noch einmal die letzten Tage geniessen.
Lars habt ihr dann in einer Woche wieder, ein Stueckchen von mir auch.
Viele liebe Gruesse an euch alle


Verknüpfte Einträge im Reiseführer: Antigua


Konzi    (Dec 10, 2004 - 8:46 PM / vor 3 Jahr(en) 5 Monat(en) 22 Tag(en) geschrieben)

...

Donnerstag, 22.07.2004

Atlanta Airport
Mexico Ciudad
Schlafen
Aufwachen in einer anderen Welt
2000 m ueber der Erde
Busstation Oaxaca
Tief Luft holen
Berge zaehlen
Nachts durch Chiapas
Ankunft San Cristobal
Hostal Babylon und viele Gespraeche
Tierra Madre
Englisch und Spanisch vermischt
Cuahtemuc - La Mesilla
Mexiko wechselt mit Guatemala
Xela, La Antigua, Pazifik
und wieder zurueck
Nach Wolken greifen
und einen Schritt nach dem anderen setzen
...


Konzi    (Dec 8, 2004 - 11:29 PM / vor 3 Jahr(en) 5 Monat(en) 24 Tag(en) geschrieben)

El Relleno - Rio Dulce

Donnerstag, 22.07.2004

Da es so schoen ist noch ein dritter Eintrag. Heute sind wir nach 2 1/2 Stunden Bootsfahrt auf dem Rio Dulce sind wir jetzt in el Relleno angekommen. Nicht sehr schoen, aber die Bootsfahrt entschuldigt alles. Morgen geht es dann weiter wieder zurueck nach La Antigua, um uns Samstagabend auf ein Glaeschen Cuba libre mit Lars und Marleny zu treffen.
Die Karibiktage haben gut getan zur Ruhe zu kommen, viel zu reden, den Gedanken freien Lauf zu lassen und einfach nur das Meer zu geniessen und natuerlich den Fisch und die Pelikane und die ein - und auslaufenden Boote.
Nachdem wir dem karibischen Meer nur mit unseren Fuessen naeher gekommen sind, haben wir uns heute in den Rio Dulce gestuerzt bzw. sacht gleiten lassen. Das Wetter und die Sehnsucht nach dem kuehlen Nass hat uns dazu gezwungen. So haben wir trotz der Bootsreise und eines langen Spaziergangs ueber eine nicht sehr schoene Bruecke heute noch einen ruhigen Tag verbracht und werden uns jetzt zurueck an den Steg setzen den Sonnenuntergang beobachten, ein bisschen englisch hoeren, weil sich das leider nicht vermeiden laesst und dann schlafen gehen. Denn morgen geht es dann 6:00 fruehs zurueck im Shuttle.
Den Rest werden wir berichten und freuen uns auf eure Mitreise durch unsere Gedanken.
Viele sonnige Gruesse von hier und eine leichte Brise zur Erfrischung.


Konzi    (Dec 6, 2004 - 6:51 PM / vor 3 Jahr(en) 5 Monat(en) 26 Tag(en) geschrieben)

La Buga de Livingston

Donnerstag, 22.07.2004

Nach einer fast nicht geschlafenen Nacht voller Waerme - Lars - sind wir um 7 Uhr aus unserem Bett gekrochen und zur 12. Calle zum Ab- und Anlegesteg gelaufen. Haben gefruehstueckt - frijoles, Spiegeleier und gebackene Bananen und uns dann auf
die lange Wartezeit des Verladens unseres Bootes vorbereitet. 2 1/2 Stunden warten, schauen, staunen, sich fragen wieviel wohl noch auf dieses Boot passen wird, ohne dass wir sinken, die Menschen zahlen, sich neu hinsetzen, das Beladen des grossen deutschen Frachters mit Bananen beobachten, noch mehr gestaunt, gelacht und beobachtet welche Rolle Zeit hier wohl spielen mag und geschwitzt - wir befinden uns naemlich nun am karibischen Meer.
Livingston erreicht, von Touristenjaegern gejagt und gefangen und in ein Hostel gebracht. Nach 2 Litern Bier konnte Lars die Gastfreundschaft und Eigenheit des Hostels geniessen und durfte nach jedem weiteren Liter eine Delikatesse aus dem heimischen Meer kosten. Ich staune noch jetzt.
Den Nachmittag haben wir mit vielen Worten, Gedanken, auf das Meer starren und sich treiben lassen verbracht. Wir fuehlen uns trotz der zunehmenden Flohstiche an Fuessen und anderen Koerperstellen wohl. Geniessen die Ruhe und die Musik, die uns umgibt.


Verknüpfte Einträge im Reiseführer: Caribbean Sea - Livingston


Konzi    (Dec 5, 2004 - 6:59 PM / vor 3 Jahr(en) 5 Monat(en) 27 Tag(en) geschrieben)

Puerto Barrios das Bananenende oder der Anfang von Warten

Donnerstag, 22.07.2004

Weg von Antigua, weg von unseren Gedanken und Gefuehlen. Ausspannen, relaxen, das Meer sehen, das war unser Ziel bis wir Puerto Barrios erreicht haben und unsere Ziele ueberdenken muessen, weil wir hier nichts von alledem finden werden. Bananen umgeben uns, endlich wissen wir woher wir diese bekommen, Frachter, Chiquita-Container, fadenscheinige See- und Lkw-Fahrer. Ein Moloch an Stadt. Wir sind gluecklicherweise so muede, dass wir einfach nur ins Bett fallen, um morgen gestaerkt nach Livingston fahren zu koennen und dort unsere Ziele wiederzufinden.


Konzi    (Dec 4, 2004 - 4:00 PM / vor 3 Jahr(en) 5 Monat(en) 28 Tag(en) geschrieben)

Zeige alle Einträge!